Behandle deine Website samt Blog wie ein Baby

Ich bin auf Facebook in einigen Gruppen für Selbstständige. Und in den letzten Wochen, nein sogar Monaten, fällt mir vermehrt auf, dass gerade Neu-Selbstständige mit dieser Frage auftauchen: “Sagt mal, brauche ich eine Website? Eine Facebook-Fanpage reicht doch sicher, oder?!”

Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Fanpage oder ein Business-Account auf Facebook und Instagram wichtig sind. Ok. Aber, und jetzt wirklich Butter bei die Fische, eine Website ist unentbehrlich. Wirklich!

Eine Website ist professionell

Eine Website, auch ein Onepager, ist, wenn sie nicht mit Gifs zugekleistert ist, ein Zeichen von Professionalität. Zumindest für mich. Suche ich eine bestimmte Dienstleistung, dann befrage ich die allwissende Google-Maschine. Natürlich spuckt sie auch Facebookseiten aus. Aber nur in sehr wenigen Fällen sehe ich mir zuerst diese FB-Seiten an. Und wenn ich das dann doch tue, dann suche ich erstmal den Websitelink auf der Fanpage. Finde ich den nicht, bleibt ein fader Beigeschmack.

Das mag für den einen oder anderen etwas merkwürdig klingen, aber ich bin nun mal ein starker Verfechter der eigenen Seite. Nicht nur für das professionelle Auftreten. Auch ist der gesamte Content auf deiner Website deins! Auf Facebook, Instagram & Co. trittst du die Nutzungsrechte ab und bist immer abhängig von dieser Plattform. Fühlt sich nicht gerade berauschend an, oder?

Es gibt aber noch einen weiteren, bombastischen Vorteil, eine eigene Website sein Eigen zu nennen.

Das Blog für die Content Strategie

Es ist das Blog! Mit einem Blog kannst du zusätzlich deine Expertise unterstreichen. Du kannst potenziellen Kunden schon vorab einen Einblick in dein Wissen und Können geben. Sie werden aufgrund deiner Schreibweise mit dir sympathisieren (oder auch nicht) und bereits hier einschätzen können, ob ihr zusammenpassen würdet.
 
Das Blog bietet dir die Möglichkeit, darauf deine Content Strategie aufzubauen. Das bedeutet, dass du im Flow dieses Artikels deinen gesamten Social Media Content aufteilen kannst. Und wie das funktioniert, erkläre ich dir jetzt.

Wie du deinen Content strategisch aufteilst

Dein Blogartikel ist die Basis deines Contents. Du nimmst diesen und teilst ihn in kleine Schnipsel, dem sogenannten snackable Content, auf. Das bedeutet, dass wirklich nur 1-2 wichtige Informationen in einem Social Media Beitrag enthalten sein sollten, denn die Aufmerksamkeitsspanne der User ist in den sozialen Medien begrenzt. Daher reduzierst du dieses Wissen auf kleine Häppchen und streust mehrere Beiträge zu diesem Thema.
Aus einem Blogbeitrag kannst du so gleich mehrere Postings für Instagram oder Facebook generieren. Je nach Thema und Anlass eignen sich auch Themenwochen dafür.
Du kannst natürlich auch auf den vollständigen Blogartikel verweisen. Aber bedenke, dass gerade auf Instagram die User selten den Umweg über den Link in der Biografie gehen, um zu einem Blogartikel zu gelangen. Bereite hier deinen Content so auf, dass er direkt in der App konsumiert werden kann.
Auf Facebook und LinkedIn kannst du die klickbaren Links streuen.

Mit Pinterest den Traffic deiner Website steigern

Pinterest - Marketingmagie

Pinterest ist die visuelle Suchmaschine. Und die Nutzung nimmt stetig zu. Ich suche auch immer mehr über Pinterest. Ich mag hübsche Grafiken, die mich zu passenden Inhalten weiterleiten. Und auch die Möglichkeit, Pins auf meinen Boards für später zu speichern, ist eine wunderbare Möglichkeit. Denn ich hab leider nicht immer die Zeit dafür, mir alle Blogartikel und Informationen direkt durchzulesen. Für manches brauche ich einfach Ruhe.

Deshalb prüfe mal, ob du mit deinem Thema auf Pinterest gute Möglichkeiten hast, gefunden zu werden. Wenn du noch totaler Neuling in Sachen Pinterst bist, dann empfehle ich dir von Herzen den betreuten Onlinekurs “PinMASTER” von Andrea & Julia (www.marketingmagie.de), der am 03.08.2020 startet. Hier bekommst du weitere Informationen.*

‘* Ich erhalte keine Provision dafür, dass ich den Kurs empfehle. Da ich selbst als Teilnehmerin dabei bin, weiß ich, dass er super wird 🙂

Behalte die Wünsche deiner Traumkunden im Auge

Am Anfang meiner “Bloggerkarriere” habe ich mir folgende Fragen gestellt:

    • Über was schreibe ich jetzt?
    • Was interessiert die Leser?
    • Brauche ich lange Blogartikel oder reichen kurze aus?

Zu diesem Zeitpunkt war mir noch gar nicht klar, dass ich nicht für mich, sondern für meine Traumkunden schreibe. Das habe ich erst einige Zeit später gelernt 😉

Überlege dir deshalb immer, für wen du schreibst und welches Problem du für diese Gruppe lösen kannst.

Kontinuität ist wichtig

Regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen ist wichtig und sorgt dafür, dass auch Google deine Website liebt. Das heißt nicht, dass du wöchentlich 2 neue Beiträge schreiben musst. Viel wichtiger ist es, dass du das regelmäßig tust. In einem Rhythmus, der sich für dich richtig anfühlt. Es ist demnach völlig in Ordnung, wenn du nur einmal pro Monat einen Artikel postest. Nur tu das dann konsequent!

Fazit

Ein Blog lohnt sich für so ziemlich jede*n Selbstständige*n. Du zeigst damit deine Expertise, löst erste Problemchen deiner Traumkunden und kannst den Content in kleinen Häppchen gepackt auf deinen Social Media Accounts streuen. Du kannst nur gewinnen! Los, fang an zu schreiben!

Titelbild: Nick Morrison by unsplash

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