Die große Instagram Not-To-Do-Liste 2022 für Coaches & Freelancer: Warum du noch nicht über Instagram verkaufst

Die große Instagram Not-To-Do-Liste 2022 für Coaches & Freelancer: Warum du noch nicht über Instagram verkaufst

Mit Instagram Kunden gewinnen: Diese Fehler solltest du dafür nicht machen

Instagram ist aus dem Online Marketing für Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Gerade Solopreneurs, Selbstständige und Freelancer erkennen immer mehr die Möglichkeit, auf und mit Instagram Kunden zu gewinnen und damit mehr Umsatz zu generieren. Allerdings gibt es auch so einige Stolpersteine, die dir auf dem Weg dorthin vor die Füße fallen können. Damit  diese Fallen für dich nicht in einer Sackgasse enden, habe ich dir die große Instagram NOT TO DO Liste zusammengestellt.

Grundsätzlich gibt es kein Richtig oder Falsch auf Instagram. Um auf Instagram und generell im Online Marketing erfolgreich zu sein, brauchst du eine gute Positionierung und eine starke Personenmarke.

Und dann gibt es noch einige Punkte, die du auf Instagram vermeiden solltest, um sichtbar zu werden und damit neue Kunden zu erreichen.

1. Du postest unregelmäßig

Unregelmäßigkeit in deiner Präsenz auf Instagram ist grundsätzlich nicht verwerflich. Allerdings wirst du, wenn du sehr unregelmäßig und in großen zeitlichen Abständen aktiv bist, keine aktive Community aufbauen können. Deshalb solltest du dir vor deinem Start ins Instagram Marketing überlegen, wie viele Beiträge du pro Woche veröffentlichen kannst. Das können zwei Beiträge pro Woche oder 7 Formate pro Woche sein.  Es gibt nicht die einzig richtige Empfehlung für jeden Account. Du entscheidest selbst über dein Posting-Volumen. Und dann bleib konstant dabei. Von Urlaub und Krankheit einmal abgesehen.

Ein weiterer Vorteil, wenn du regelmäßig und mit einer guten Strategie postest: Du kannst mit deinem Content auf ein konkretes Ziel (z. B. einen Launch eines Onlinekurses oder ein neues Dienstleistungspaket) hinarbeiten. Damit wärmst du deine Follower bereits vor und bereitest sie mit passenden Inhalten auf deinen Launch vor.

2. Du nutzt nicht alle Contentformate, die Instagram dir bietet

Instagram bietet dir eine ganze Reihe an unterschiedlichen Formaten.

  • Solobeiträge
  • Karussellbeiträge (mehrere Kacheln in einem Beitrag)
  • Stories
  • Reels
  • Videos (ehemals IGTV)
  • Lives

In dem du all diese unterschiedlichen Formate nutzt, wirst du nicht nur den Algorithmus glücklich machen. Du wirst damit auch die unterschiedlichen Sinne und Vorlieben deiner Follower ansprechen, denn manche lesen lieber, andere wiederum sehen sich lieber kurze Videoclips (wie Instagram Reels) an. Außerdem kannst du deinen Content so gekonnt mehrfach verwenden:

  • 1 Beitrag als Solografik
  • 1 ausführlichen Beitrag als Karussellbeitrag
  • 1 gutes Live mit Fragerunde
  • 1 knackiges Reel mit der wichtigsten Aussage.

Instagram selbst hat im Sommer 2021 bestätigt, dass der Algorithmus Accounts besser ausspielt, wenn sie alle unterschiedlichen Formate auch nutzen.

Lass dich davon aber nicht stressen. Wenn du nicht live gehen möchtest, dann tu es nicht. Stattdessen könntest du ein kurzes Video aufnehmen und posten. Oder du nimmst nur eine Audiosequenz auf und spielst es in einer passenden Grafik ein. Es ist dein Business und dein Marketing: Du entscheidest, was du veröffentlichst.

3. Du postest nur Werbung

Instagram ist kein Werbeblättchen, das dich 1x wöchentlich in den Feed der Instagram User spült. Es ist das Verbindungskettchen zwischen dir als Personenmarke und deiner Zielgruppe. Nutze Instagram als Plattform, um deiner Community so nah wie möglich zu kommen und eine Verbindung zu ihr aufzubauen.

Mixe deine Inhalte gut kurz und erzähle etwas aus deinem Leben, deinem Weg, den du bereits gegangen bist, gib praktische Tipps und sprich über deine Angebote.

4. Du hast keinen Link in deiner Bio hinterlegt

Weißt du, wie es mir geht, wenn ich in ein Businessprofil klicke, in dem kein Link zur Website hinterlegt ist? Ich husche wieder weg.

Heutzutage ohne Website im Netz unterwegs zu sein, mag für manche Freelancer und Coaches funktionieren, nur professionell sieht für mich anders aus. Außerdem braucht dein gewerbliches Instagram-Profil ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, um rechtssicher zu sein.

Ein weiterer Vorteil deiner hinterlegten Website: Interessierte können sich über dich, deine Angebote und Kurse auf deiner Website informieren. Die wenigsten User werden dich googlen, um deine Website zu finden. Mach es ihnen also so leicht wie möglich.

Hier kannst du dir meine Linkliste ansehen, die User angezeigt wird, wenn sie auf meinen Link in der Bio klicken.

5. Du nutzt einen privaten Account

Bei privaten Accounts hast du die Möglichkeit, die Sichtbarkeit deines Feeds für User, die dir nicht folgen, einzuschränken. Dies ist gerade für persönliche und private Accounts eine schöne Möglichkeit, das eigene Leben nicht im Netz breitzutreten.

Willst du Instagram aber für dein Business nutzen, macht diese Einstellung gar keinen Sinn. Denn deine Beiträge werden so nicht über Hashtags gefunden. Und auch neue Follower kannst du so nur sehr schwer generieren.

Nutzt du deinen Account gewerblich, dann verwende den Business-Account. Damit erhältst du gleichzeitig auch eine bessere Einsicht in deine Insights. Und die sind besonders wichtig, wenn du deinen Content analysieren möchtest.

6. Du reagierst auf keine Kommentare und Nachrichten

Social Media ist, wie der Name schon sagt, eine soziale Plattform. Das bedeutet allerdings auch, dass deine eigene Interaktion wichtig ist. Nimmt sich jemand die Zeit und schreibt einen Kommentar unter deinen Beitrag, dann hast du eine direkte Chance mit demjenigen in den Austausch zu gelangen. Antworte in jedem Fall auf diesen Kommentar und stelle eine Gegenfrage. Sei interessiert an deiner Zielgruppe und du wirst sehr bald merken, dass User sehr gerne bei dir kommentieren, wenn du ihnen das Gefühl gibst, gewertschätzt zu werden.

Auf lästige Werbe-Spams wie „Willst du 1000 Follower für 36,99 $ kaufen?“ brauchst du natürlich nicht antworten. Solche Nachrichten und auch Kommentare kannst du kommentarlos löschen.

7. Kaltakquise per Sprachnachricht

Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr meine Community und auch ich von solchen Sprachnachrichten genervt sind. Diese Nachrichten ähneln sich aufs Wort und unterscheiden sich fast nur in der Stimme des Absenders.

Um neue Kunden zu erreichen und zu akquirieren, kannst du dir die wertvolle Zeit sparen, sinnfreie Sprach-DMs zu versenden. Nutze lieber deine Persönlichkeit, genialen Content und eine Prise der guten Launchstrategie, um deine Angebote zu verkaufen.

Wenn du Instagram für dein Marketing als Coach, Freelancer oder Selbstständige nutzen möchtest, dann schreib mir. Wir erarbeiten gemeinsam im 1:1 Workshop „Content, Community, Cash“ deine passende Content-Strategie, damit du mit deiner Persönlichkeit und empathischen Texten Follower zu echten Kunden verwandelst.

8. Fahre nicht mit dem Follow-Train mit

Follow-Trains oder Follow-Loops hören sich im ersten Satz vielleicht richtig gut an: Du folgst 100erten Accounts und diese folgen dir ebenfalls. Zusätzlich bekommst du jede Menge Likes dieser Accounts und verteilst natürlich selbst stundenlang Herzchen bei den neusten Beiträgen dieser Accounts.

Das ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch nicht zielführend. Denn diese Accounts werden niemals deine Kunden werden. So hart das auch klingt: Da kannst du einen Becher Wasser auch in den Rhein kippen und hast mehr gewonnen.

9. Du nutzt keine oder zu viele unpassende Hashtags

Hashtags sind wie Keywords auf Google: Die Suchbegriffe auf Instagram. Um bei deiner Zielgruppe sichtbar zu werden, solltest du dir genau überlegen, nach welchen Hashtags sie sucht und welche Hashtags dein Beitrag exakt beschreibt.

Instagram hat 2021 verkündet, dass 3 bis 5 Hashtags optimal auf den Algorithmus einwirken. Wähle sie daher passend aus und vermeide den Overkill mit 30 Hashtags.

10. Du schreibst keine passende Caption mit einer Handlungsaufforderung

Bitte schreib deine Story nieder. Neben ganzen Tipps und Tricks ist auf Instagram auch deine eigene Persönlichkeit ein wichtiger Bestandteil deiner Contentstrategie. Sei authentisch und ehrlich zu deiner Community. Denn genau das ist der Grund, warum sie dir folgen und mit dir arbeiten möchten.

Und vergiss nicht die passende Handlungsaufforderung. Ohne den sogenannten Call-to-Action weiß der User nicht, was er tun soll. Kommentieren? Teilen? Speichern? Sag ihm, was er anschließend machen soll.

Das solltest du tun, um Kunden auf Instagram zu gewinnen und zu verkaufen

Fassen wir noch einmal kurz zusammen, was du beachten solltest, wenn du auf Instagram neue Kunden gewinnen möchtest und auch verkaufen willst:

  • Poste regelmäßig
  • Nutze alle Contentformate, die Instagram dir zur Verfügung stellt
  • Mixe deine Inhalte gut durch
  • Hinterlege deine Website in der Bio
  • Verwende den Business-Account
  • Interagiere selbst und sei präsent
  • Betreibe keine Kaltakquise, sondern konzentriere dich auf guten Content
  • Ignoriere Follow-Trains und -Loops
  • Verwende nur relevante Hashtags
  • Schreibe emotionale Captions mit einem passenden Call-to-Action

Du bist aktuell unzufrieden mit deinem Marketing auf Instagram, weil du es nicht schaffst, deine Zielgruppe zu erreichen?
Liegt es an deiner fehlenden Contentstrategie, weil du nicht weißt, was und wie du schreiben sollst, um dich sichtbar zu machen und deine Angebot zu verkaufen?

Die nächste Runde von „MACH DICH SICHTBAR“ startet Anfang Februar. In diesem begleiteten Onlinekurs wirst du lernen, wie du Instagram als Selbstständige & Coach für dich und dein Marketing nutzt, um dir eine Community aufzubauen und zahlende Kunden zu gewinnen. Hier geht’s auf die unverbindliche Warteliste.

Lisa Hutschenreuter

Hi, ich bin Lisa. Texterin und Content Creator. In meinem Blog teile ich meine Tipps für gelungenes Content Marketing, neue Ideen für Instagram und Wissenswertes rund um die Selbstständigkeit (explizit für Frauen).

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