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5 gute Gründe für einen Redaktionsplan als Selbstständige

5 Vorteile, warum du mit einem Redaktionsplan erfolgreicher bist

Redaktionsplan. Contentplan. Social Media Plan. Wie du es auch nennen magst. Einen guten Plan mit deinen Inhalten, die du auf Instagram, Blog oder auch in deinem Newsletter veröffentlichen möchtest, ist essenziell für deinen Erfolg. Da sich aber gerade Selbstständige vor dem Erstellen eines Redaktionsplans fürchten, weil „gefühlt Mehrarbeit und so“, möchte ich dir mit diesem Artikel die gigantischen Vorteile eines Redaktionsplans aufzeigen.

Bevor ich dir meine 5 Lieblingsvorteile eines Redaktionsplans mitteile, starten wir mit den Basics.

5 Vorteile für einen Redaktionsplan

Was ist ein Redaktionsplan?

Redaktionspläne werden nicht nur in Redaktionen und großen Unternehmen genutzt. Sie helfen auch dir als Solopreneur dabei, deine Inhalte für die Öffentlichkeit zu strukturieren und zu planen. Ein Redaktionsplan ist also ein Tool, das den gesamten Content strukturiert, plant und dabei hilft, den Content passend auf die Ziele aufzubereiten.

Die Form eines Redaktionsplans spielt erstmal gar keine große Rolle. Du kannst ihn analog führen, z. B. in einem kleinen Notizbuch, als auch digital über Excel oder in einem Trello-Board. Nutze unbedingt ein Tool dafür, mit dem du zurechtkommst.

Ich selbst plane den Content für meine Kund*innen und auch meine Inhalte in meinem Trello-Board. 

Diese 5 Vorteile sprechen für einen Redaktionsplan

1. Einfachere Erstellung deines Content

Bevor du deinen Contentplan mit Inhalten und Ideen füllst, solltest du dir klare Ziele setzen.

  • Was möchtest du in den nächsten Wochen oder Monaten erreichen?
  • Definiere dein klar gestecktes Ziel (z. B. den Launch eines neuen Produkts oder Angebot) für die nächsten Monate.
  • Gibt es besondere Feiertage, Urlaube, Angebote etc.?

Nach dem du alle Termine und Ziele kennst, beginnst du jetzt, deine Inhalte zu erstellen.

2. Spare Zeit

Und das nicht zu wenig. Wenn du deine Homebase für deinen Content definiert hast, z. B. deinen Blog oder deinen Podcast, kannst du damit beginnen, die Inhalte hierfür zu erstellen. Anschließend zerteilst du den Blogartikel oder das Skript für die Podcastfolge in kleine Häppchen. Dem sogenannten snackable Content. Da du bereits alle Informationen recherchiert hast, brauchst du nur noch die jeweiligen Textpassagen zu kopieren und als Grafiken oder Reels aufbereiten.

3. Regelmäßige Veröffentlichungen

Mit einem Redaktionsplan veröffentlichst du regelmäßiger neuen Content. Da du dein Ziel in deinem Plan vor Augen hast, kannst du die Veröffentlichungsdaten einfacher einhalten und siehst genau, wann du welchen Content schreiben, erstellen und veröffentlichen solltest.  Die Regelmäßigkeit bringt dir eine treue Community. Außerdem kannst du so zeigen, wie zuverlässig du bist, denn sie können sich darauf verlassen, dass du montags deinen neuen Blogartikel veröffentlichst. Je mehr Regelmäßigkeit du in dein gesamtes Content Marketing bringst, desto leichter schaffst du es, ein Teil der Routine für deine Community zu werden.

4. Behalt den Fokus und Überblick

Was sollte dein Redaktionsplan unbedingt beinhalten? Offene To Dos und klare Leitfäden oder Checklisten. Das Content Marketing kann manchmal ganz schön durcheinander sein, deshalb solltest du es dir so leicht wie möglich machen. Erstelle dir Checklisten, was du beispielsweise beim Schreiben und Einpflegen von Blogartikeln immer beachten solltest. Nutze verschiedene Labels im Trello-Board, Hintergrundfarben in Excel oder Washitapes in deinem Notizbuch und mache so ersichtlich, was du für welchen Artikel oder Instagram Beitrag noch erledigen solltest.

Möchtest du irgendwann einmal gewisse Dinge im Content Marketing auslagern? Dann sind Checklisten und Leitfäden ebenfalls von Vorteil. So kannst du den Übergabeprozess stark vereinfachen, da dein*e Mitarbeiter*in oder Virtuelle Assistentin sich an diesen Listen orientieren kann.

5. Leichtere Optimierung

Nach der Veröffentlichung kannst du in den Statistiken nachverfolgen, wie deine Inhalte ankommen. Notiere dir, gerade in Launchphasen, richtig gute Contentstückchen in deinem Plan. Weniger gut gelaufene Posts oder Artikel kannst du ebenfalls markieren. So kannst du mehr von dem Content erstellen, der gefragt ist und weniger, der nicht läuft.

Ein Contentplan ist nie fertig. Nach der Ideensammlung, der Zielsetzung, der Contenterstellung und –veröffentlichung und der anschließenden Analyse beginnt nämlich alles wieder von vorne.

Der Redaktionsplan ist somit ein langfristiges Hilfsmittel, um deine Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Damit du dein Content Marketing sinnvoll und so zeitsparend wie möglich in einen Arbeitsalltag integrieren kannst, bin ich eine große Freundin von festen Content-Terminen.

Dein Weg zum fertigen Redaktionsplan

Setz dir alle 3 bis 4 Monate einen festen Termin in deinen Kalender, um an diesem Tag deinen Redaktionsplan zu erarbeiten. Beginne mit deinen Zielen, arbeite dich zu den Ideen vor und kreiere anschließend bereits erste (Arbeits-)Headlines für deinen Homebase-Content. Kommen dir währenddessen schon Ideen, wie du die Artikel in Instagram-Inhalte aufdröseln kannst, notiere sie dir ebenfalls. Setze dir feste Veröffentlichungstermine der einzelnen Beiträge. Und plane dir weitere Termine für deine Contenterstellung in deinen Kalender.

Dieses Vorgehen wiederholst du nun alle 3 bis 4 Monate. Mit dieser Methode wird es dir nicht nur leichter fallen, an deinem Content Marketing dranzubleiben. Du wirst auch merken, dass du weniger gestresst bist, da dein Content gut vorbereitet auf dich wartet. Vorbei sind also die Zeiten, in denen du hektisch irgendetwas gepostet hast, um präsent zu sein. So unter uns: Belanglose Inhalte auf sämtlichen Kanälen im Netz, braucht niemand. Du stichst mit qualitativ hochwertigen Inhalten viel besser aus der Masse heraus, als mit langweiligem Einheitsbrei.

Mit dem passenden Workbook zur festen Routine

Du möchtest deine Contentplanung zukünftig strukturierter angehen, um

  • deine Zielgruppe konkret anzusprechen,
  • die Bedürfnisse deiner Leser:innen zu decken,
  • deine Contentstrategie an deine Ziele anpassen, die du dadurch leichter erreichst?

Hier findest du das Workbook „Planung & Content“. Die praktische Umsetzungshilfe für deinen strukturierten Contentplan.

Lisa Hutschenreuter

Hi, ich bin Lisa. Texterin und Content Creator. In meinem Blog teile ich meine Tipps für gelungenes Content Marketing, neue Ideen für Instagram und Wissenswertes rund um die Selbstständigkeit (explizit für Frauen).

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